Das war keine schöne Geburtstags-Überraschung für Andrea: Nachdem sie gegen 04:00 Uhr morgens „für kleine Mädchen“ war, stellte sie fest, dass sich der Spülkasten nicht wieder mit Wasser füllte. Ein kurzes Aufdrehen des Wasserhahns bestätigte die Vermutung: Wir hatten kein Wasser, sassen sozusagen auf dem Trockenen. Kaffee bzw. Tee zum Wachwerden? War nicht, mangels Wasser! Duschen? Vergiss es! Dabei stand bei uns Beiden die Frisur auf „halb acht“ 🙁

Ein Anruf bei der Störungsstelle der Stadtwerke brachte dann Gewissheit: In der Nähe hatte es einen Rohrbruch gegeben – wann es wieder Wasser geben würde, konnte der freundliche Herr allerdings auch nicht sagen,

Wir überlegten schon, ob wir ungewaschen nach Porz fahren sollten, um in Andreas Wohnung zu duschen, da erklang aus dem Badezimmer ein herrliches Geräusch: Wasser strömte in den Spülkasten  – wir konnten also Duschen, Kaffee aufsetzen, Teewasser heiss machen, Zähne putzen, … 🙂

Mir hat dieses Geschehen gezeigt, wie privilegiert wir sind, dass wir über so lebenswichtige Ressourcen wie Wasser einfach so verfügen können- aber auch, wie abhängig wir von teilweise sehr komplexen Infrastrukturen wie der Wasserversorgung sind – und wie schnell Störungen an diesen Systemen unser Leben „auf den Kopf“ stellen können …

Ein grosses Dankeschön geht daher an dieser Stelle an die Männer vom Notdienst der Stadtwerke, die sich die Nacht „um die Ohren geschlagen“ haben, damit wir wieder Wasser haben 🙂

Detlef

Für Nicht-Rheinländer: „Dat Wasser vun Troisdorf war fott“ heisst „Das Wasser von Troisdorf war weg“ und ist eine Anspielung auf den Werbespruch „Dat Wasser vun Kölle ess jot“ – „Das Wasser von Köln ist gut“.