Black Label ist da – der Herbst kann kommen

Am 02. Oktober war es wieder soweit – im Mahou Coffeehouse in Porz-Wahn fand das mittlerweile schon traditionelle „Mitternachtsrösten“ statt. Kaffee-Geniesser aus Köln und Umgebung feierten bei Kaffeeschaumsüppchen und Zimtschnecken die Röstung des „Black Label“, einer kräftig-herben, leicht rauchigen Mischung – genau der richtige Kaffee, wenn man an einem kalten Herbsttag nach Hause kommt :-), Den „Black Label“ gibt es nur bei Mahou und nur, solange der geröstete Vorrat reicht („Wenn weg, dann weg“). Dann heisst es wieder warten bis zum nächsten Herbst …

Detlef

Mutti hat ’ne Neue …

Solange ich zurückdenken kann, habe ich gerne Marmelade (bzw. korrekt: Konfitüre) gegessen – insbesondere die mit Erdbeeren und dann richtig schön süss ! 

Links das „normale“, rechts das „Intense“-Glas

Nun hat „Bonne Maman“ zusätzlich zur „normalen“ Konfitüre „Erdbeere Intense“ neu auf den Markt gebracht. „Mehr Frucht – weniger süss“ verspricht die Werbung auf dem Glas, das gerade einmal 235 Gramm fasst (im Gegensatz zum „normalen“ Glas mit 370 Gramm, das vor einigen Jahren die lange Zeit als Standard geltende Grösse von 450 Gramm abgelöst hat).

Gut, die „Intense“ hat statt 59 Gramm Zucker nur 39 auf 100 Gramm Erdbeeren und ist ein wenig dunkler als die „Normale“. Geschmacklich habe ich keinen grossen Unterschied feststellen können. Rechtfertigt das etwas weniger süss den um ein Drittel höheren Preis (ca. 0,90 Euro pro 100 Gramm gegenüber 0,60 Euro)? Ich finde: Nein.

Detlef

New Greek in Town

Nach dem Weggang des „Il Mondo“ aus Spich schloss auch der griechische Imbiss „Saloniki“   vor einigen Wochen von jetzt auf gleich seine Türen. Schade, denn das Essen war lecker – insbesondere die Bifteki mit Schafskäse hatten es mir angetan —

Umso erfreuter stellten wir eher durch Zufall  fest, dass das Spicher „Wirtshaus Heep“ einen neuen Pächter hatte: Meze Meze – Greek Tapas Restaurant“. Das versprach leckere Kleinigkeiten, wie sie in Griechenland üblicherweise serviert werden – das (angeblich) typisch griechische Gericht Gyros wird man dort kaum finden.

Unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Nach einem freundlichen „Kalispera“ gab es zunächst einen Aperitif, bei dem wir das durchaus reichhaltige Angebot  an Mezedes studierten.

Zum süffigen Imiglykos probierten wir – natürlich! – Tsatziki,  Bifteki mit Schafskäse, aber auch Tyrokafteri (Schafskäsecreme) und Patatakia (hauchdünne, frittierte Kartoffelscheiben).

Satt und zufrieden kugelten wir nach Hause und waren uns einig – da werden wir wohl öfter hingehen 🙂

Detlef

Ein Wein, älter als die deutsche Wiedervereinigung

„Zu einem guten Essen gehört auch ein guter Wein!“. Diese Aussage können Andrea und ich voll und ganz unterschreiben – und so stehen denn auch an einer Wand unseres Kellers Regale, die gut gefüllt sind mit Flaschen voller „Traubensaft“ 😉

Im Lauf der letzten Jahre haben sich einige Winzer bzw. Genossenschaften herauskristallisiert, bei denen wir etwa 95% unseres Bedarfs decken.

Da wäre zunächst einmal (naheliegend, auch geografisch) das Ahrtal und hier insbesondere das Weinhaus Langen in Altenahr, ein Privatwinzer, der in seinem Ladenlokal ein grosses Angebot an Weinen aus eigenen Lagen anbietet, darüber hinaus aber auch ausgesuchte Weine der Winzergenossenschaft führt.

Dann die Winzergenossenschaft Weinbiet in Neustadt an der Weinstrasse, deren Weine – z. B. die „Gimmeldinger Meeresspinne“ wir im Jugendgästehaus Speyer schätzen gelernt haben -„Danke, Attila!“.

Jetzt geht es nach Luxemburg; dort hat es uns der „Roude“ von  Vins Moselle ebenso angetan wie der Crémant – von der Sonderedition anlässlich der Hochzeit des Erb-Grossherzogs Guillaume und seiner Stephanie 2012 haben wir noch zwei oder drei Flaschen 🙂

Und schliesslich wäre das Weingut Fenouillet in Südfrankreich zu erwähnen, das Toni Schuler, ein Mitglied der Schweizer Weinhändlerfamilie Schuler vor fast zwanzig Jahren rekultiviert hat. Heute bietet er eine reiche Palette an Weiss-, Rot- und Roséweinen ausschliesslich im Direktvertrieb an. Dazu einen Likörwein („Carthagéne“) sowie Produkte befreundeter Nachbarn, z. B. Honig.

Darüber hinaus stehen einige Kisten mit Einzelflaschen im Keller. Dort findet sich dann manchmal ein Wein wieder, den man schon längst nicht mehr „auf dem Radar“ hatte. So wieder einmal geschehen vor ein paar Tagen.

Da fiel mir bei der Suche nach einem besonderen Roten eine Flasche „Mayschosser Mönchberg Kabinett“ der Winzergenossenschaft Mayschoss-Altenahr in die Hände. Ein Spätburgunder Jahrgang … 1988!

Nach dem Öffnen der Flasche haben wir dem Wein ein wenig Zeit zum „Atmen“ gegeben. Natürlich war die Farbe nicht mehr  tiefrot, sie erinnerte eher an einen Sherry, der Geschmack hatte eindeutig Madeira-Noten. Dennoch schmeckte der Wein erstaunlich gut – immerhin wurden die Trauben zu einer Zeit gekeltert, als Erich Honecker noch fest im Sattel sass und kaum ein westdeutscher Politiker wirklich an eine Wiedervereinigung glaubte …

Am nächsten Tag zeigte der Wein dann doch geschmackliche Einbussen und am dritten Tag „kippte“ er dann endgültig – da war dann aber auch schon nicht mehr all zuviel in der Flasche drin 🙂

Detlef